Raub der Stradivari
Die Geschichte eines jungen Geigers unter falschem Verdacht

Koproduktion RB/NDR/SFB/ORB/WDR 1998

Musik gehörte immer schon zum Leben der Familie Darnea in der südrumänischen Kleinstadt Tumu Magurele. Der jüngste Sohn Vasile war fünf, als er die ersten Geigenstreiche lernte. Er war sechzehn, als er davon hörte, in Deutschland könnte er von seiner Kunst sogar leben - als Straßenmusiker. Mit der Hilfe von Schleppern kam er über Polen nach Verden, seine billige Geige im Gepäck. Er hatte schon ein paar Monate in den Fußgängerzonen gespielt, als die Bremer Musikprofessorin Maria Grevesmühl auf ihn aufmerksam wurde. Sie erkannte sein Talent und holte ihn an die Bremer Musikhochschule. Unter ihrer Obhut wurde aus dem armen rumänischen Straßenmusiker ein gefeierter Nachwuchsgeiger. Doch im Oktober 1996 wendete sich das Blatt: Maria Grevesmühl war getötet worden, ihre wertvolle Stradivari-Geige geraubt. Darnea wurde bezichtigt, der Drahtzieher dieses furchtbaren Verbrechens gewesen zu sein...

Wie es dazu kam, und wie der Geiger die Zeit von Untersuchungshaft und falschem Verdacht überstand, erzählt die Autorin in ihrem spannenden Rückblick.